lenel's blog

08.06.2018 Chambord-Tours

  • Posted on: 9 June 2018
  • By: lenel

Das Frühstück in der Auberge ist perfekt für mich: Ein grosses Müesli und eine grosse Tasse Kaffee. Ich fahre nach Blois, wo ich das Motorrad seitlich des Schlosses abstelle. Erst nimmt mich die mächtige Eglise Saint-Nicolas (12th/13th c.) wunder. Innen ist sie typisch gotisch, aber nicht so spektakulär wie von aussen. Weil die Decke bröckelt, sind Netze gespannt. Dann besuche ich das Schloss. Im Innenhof steht eine Wendeltreppe, die die verschiedenen Stockwerke verbindet. Der grösste Raum ist der Ständesaal mit seinen zwei durch gotische Bögen gestützten Gewölben.

07.06.2018 Auxerre-Chambord

  • Posted on: 7 June 2018
  • By: lenel

Ich erkunde noch einmal Auxerre, heute diejenigen Teile, die ich gestern noch nicht besucht habe. Noch immer plagen mich Schmerzen im linken Fussgelenk. Ich gelange zur Place des Cordeliers und laufe dann hinunter zum Fluss Yonne. Schliesslich fahre ich los, Richtung Pontigny, das ich gestern mangels Zeit ausgelassen habe. Leider ist die einzige Zugangsstrasse vollständig gesperrt. Eine Umleitung gibt es nicht. Ich fahre auf winzigen Strassen und versuche immer wieder, Richtung Pontigny zu stossen, doch zwecklos, überall steht: „Route bloquée“.

06.06.2018 Dijon-Auxerre

  • Posted on: 6 June 2018
  • By: lenel

Einmal mehr sollte ich am Morgen geschäftliche Telefonate erledigen. Als ich die Person nicht erreichen kann, fahre ich los. Der Himmel ist dunkel bedeckt, es ist kühl. Mit der Navigation, die kurzzeitig wieder funktioniert, fahre ich Richtung Abbaye de Fontenay. In Saint-Seine l'Abbaye halte ich. Glücklicherweise treffe ich gerade die Betreuerin der Kirche und so werde ich in die gewaltige Kirche hineingelassen. Die Fresken sind leider durch Feuchtigkeit stark beschädigt worden, auch die Gewölbe sind dort, wo das Dach leckt, am Abbröckeln.

05.06.2018 Dijon

  • Posted on: 5 June 2018
  • By: lenel

Erst muss ich ein paar berufliche Sachen erledigen, denn ich habe ein paar unangenehme Schreiben erhalten, auf die ich sofort reagieren muss. Danach fahre ich in die Stadt und parkiere meinen Scooter auf der Place du Theatre. Das Wetter ist bedeckt und kühl. Ich besuche die die Eglise Saint-Michel, wo in einem kunstvollen Sarkophag aus Silber die Ueberreste der Saint-Elisabeth de la Trinité aufbewahrt werden. Ich laufe an der La Nef (eine ehemalige Kirche Saint-Etienne, die jetzt als Kulturzentrum fungiert) zum neoklassizistischen Theatre. Nun laufe ich zur Place de la Liberation.

04.06.2018 La-Chaux-de-Fonds-Besançon-Dijon

  • Posted on: 4 June 2018
  • By: lenel

Frühmorgens muss ich zur Polizei wegen der Kamera. Die Kantonspolizei erklärt sich als unzuständig. Ich fahre zur Gemeindepolizei. Eine nette Beamtin nimmt den Rapport auf und gibt mir noch Tipps für die Weiterfahrt. Ich fahre durch das schöne Vallée du Doubs. Als ich in Biaufond keine Tankstelle finde, schwant mir, dass ich mitten im Chasseral steckenbleiben werde, denn meine Tankuhr zeigt Ebbe an und ich habe vergessen in La-Chaux-de-Fonds nachzutanken. Auch auf der französischen Seite gibt es weit und breit kein Benzin.

03.06.2018 Thal-Belp-La-Chaux-de-Fonds

  • Posted on: 3 June 2018
  • By: lenel

Bereits um sechs Uhr morgens stehe ich auf, weil ich nicht mehr schlafen kann. Es ist schönstes Wetter. Ich schliesse das Haus und fahre um sieben Uhr ab. Ueber Herisau erreiche ich die Wasserfluh und Wattwil, danach fahre ich über Rapperswil und Schwyz auf Nebenstrassen nach Luzern. In Immensee halte ich bei der Hohlen Gasse, die ich besuche. In Luzern mache ich ein Foto meines Scooters vor der Kapellbrücke. Ueber das Entlebuch gelange ich ins Emmental. Der Himmel ist nun bedeckt und es ist kühl geworden.

02.06.2018 Mannheim-Thal

  • Posted on: 3 June 2018
  • By: lenel

Ich laufe noch einmal kurz in die Stadt, dann hole ich mein Gepäck und laufe zum Bahnhof. Um 10:30 Uhr fährt mein Zug Richtung Ulm. Ich habe einen Sitz reserviert. Die Reise verläuft komfortabel und rasch. Kurz nach 12 bin ich in Ulm. Doch jetzt geht es mit dem Regionalzug weiter nach Lindau. Eine Gruppe besoffener Sachsen brüllt herum, lässt laute Musik laufen und giesst immer noch mehr Bier in sich hinein. Immerhin werden sie nicht aggressiv. Einige Passagiere scheinen sogar Spass daran zu haben. In Lindau habe ich eine Stunde Aufenthalt.

01.06.2018 Mannheim

  • Posted on: 2 June 2018
  • By: lenel

Das Frühstücksbuffet im Hotel Maritim ist riesig. In einem Drogeriemarkt kaufe ich diejenigen Vitamintabletten, die ich in der Schweiz nicht kriegen kann. Dann laufe ich zur Touristeninformation, wo man keine Ahnung hat, wo exakt die ehemalige Fabrik meines Grossvaters stand. So fahre ich mit dem Tram in die Neckarau, wo tatsächlich der an diesem sonst bedeckten Morgen von der Sonne beschienene Wasserturm der ehemaligen Lenel Bensinger & Co weit herum sichtbar ist. Allerdings muss ich erst noch die wegen des nächtlichen Gewitters geflutete Unterführung passieren.

31.05.2018 Mannheim

  • Posted on: 1 June 2018
  • By: lenel

Mit dem Zug fuhr ich von Rheineck nach Mannheim. Thurbo hatte solche Verspätung, dass ich einen Riesenspurt hinlegen musste, um den Anschluss nicht zu verpassen. Die Stadt Mannheim hatte ein schönes Zimmer im Maritim-Hotel für mich reserviert. Ich besuchte auch das ehemalige Grundstück meines Grossvaters, die Maximilianstrasse 10, wo heute die Süddeutsche Zucker steht. Die Bronzetafel wurde entfernt, dafür wurde ein Sandsteinpfeiler mit einer Erklärungstafel aufgestellt. Am späteren Nachmittag wurde ich in der neuen Kunsthalle von ein paar lokalen Fernsehstationen interviewed.

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