Weblog von lenel

24.06.2018 Montignac-Bergerac

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Ich verlasse Montignac Richtung Saint-Leon-sur-Vezere. Es ist Sonntagmorgen, alles ist geschlossen. In Saint-Leon-sur-Vezere ist die romanische Kirche leider auch noch geschlossen. Unweit davon steht das Chateau de Clérans, zwischen so hohen Bäumen und hermetisch abgeschlossen, dass man es kaum sehen kann. Anschliessend daran ist eine zweite Burg, das Manoir de la Salle, die wohl etwas älter sein dürfte und vor Allem aus einem Wehrturm besteht. Ich fahre weiter zur Höhlenstadt La Roque Saint-Christophe.

23.06.2018 Aurillac-Montignac

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Ein schöner, warmer, sonniger Tag. Kurz nach acht Uhr fahre ich gemütlich in Aurillac ab. Ich habe eine besonders lange, dafür hoffentlich schöne Strecke gewählt. Bereits in Laroquebrou halte ich an, hole mir auf der Touristeninformation eine Karte und erkunde das schmucke Städtchen. Erst die einschiffige, weitgehend schmucklose Kirche Eglise St. Martin. Dann das Hotel de Ville (die Kerngebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert), das Chateau, davor steht auf einem hohen Felsvorsprung, zu dem ein Weg führt, eine Madonna (1887). Schliesslich laufe ich durch die Altstadt bis zum Pilgerhaus.

22.06.2018 Aurillac (Puy Mary)

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Aufgrund der frühen Morgenstunde beginne ich den historischen Stadtrundgang, für den nichts offen zu sein braucht. Die Eglise Notre Dame aux Neiges ist noch geschlossen. Ich durchquere noch einmal den Place du Square Vermenouze, besichtige die Statue des droits de l’homme (1890), laufe zum Gravier, unterdessen ein Parkplatz, immerhin ist noch ein Musikpavillon (1890) vorhanden. Etwas weiter unten steht die Statue von Gerbert (Papst Sylvester II). Wunderschön sind die mittelalterlichen Häuser entlang der Jordanne, die sich im morgendlich stillen Wasser spiegeln.

21.06.2018 Le-Mont-Dore - Aurillac

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Am Morgen früh geniesse ich das Frühstück in der freundlichen Pension, dann lade ich den Scooter und fahre zur Talstation der Luftseilbahn Téléférique du Puy-de-Sancy. Mit der ersten Kabine, die hochfährt, fahre ich mit – sie fährt mit zehn Minuten Verspätung ab, da die Mitarbeiter noch beim Morgenkaffee sind. Oben werde ich von dichten Schwärmen von kleinen Fliegen erwartet. Sie sind so dicht, dass sie einem beim Einatmen in den Mund geraten und auch auf den Fotos gut sichtbar sind. Einige Besucher schreckt dies ab, sie bleiben bei der Bergstation der Luftseilbahn.

20.06.2018 Coudes-Le-Mont-Dore

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Heute soll der erste sonnige Tag werden, und der Morgen lässt vermuten, dass das zutrifft. Ich fahre noch einmal nach Montpeyroux und erkunde diejenigen Strassen und Gassen, für die es mir gestern zeitlich nicht mehr reichte. Dann fahre ich nochmals zurück nach Coudes, um einen guten Aussichtspunkt zu finden. Auf der Brücke finde ich ihn, nur ist jetzt Montpeyroux so weit weg, dass ohne Tele wenig zu machen ist. Ich fahre weiter Richtung Saint-Nectaire. In Champeix halte ich kurz an und kaufe in einem Supermarkt etwas zu essen und zu trinken.

19.06.2018 Clermont-Ferrand-Coudes

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Einmal mehr ist es grau und verhangen, als ich aufwache. Dunkle Regenwolken hängen über der Stadt. Ich lasse mir viel Zeit mit dem Packen. Um neun Uhr fahre ich ab und gelange kurz vor zehn Uhr zum Volcan Lemptegy in Saint-Ours-Les-Roches. Bereits haben mehrere Busse Passagiere abgeladen, die Anlage ist gar nicht für so viele Leute gemacht. Es herrscht ein unsägliches Gedränge. Mein Coupon ist eigentlich gar nicht mehr gültig, weil es die Erkundung zu Fuss nicht mehr gibt. Ich muss EUR 2.60 aufzahlen und darf mit dem Touristenzüglein mitfahren.

18.06.2018 Clermont-Ferrand

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Der Himmel ist mit dunklen Wolken bedeckt. Es ist kühl. Nach wie vor geht es mir nicht gut. Mit Bus und Tram fahre ich nach Montferrand. Per königliches Dekret wurden die beiden Städte Montferrand und Clairmont gegen ihren Willen zur Stadt Clermont-Ferrand vereinigt. Ich steige bei der Place de la Fontaine aus dem Tram und beginne den gelben historischen Stadtrundgang mit den Grand Hotels Particuliers (Hotel bezeichnete früher ein herrschaftliches Stadthaus), z.B. dem Hotel de Lignard. Die Kirche Notre-Dame-de Prosperité ist noch geschlossen.

17.06.2018 Clermont-Ferrand

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Die ganze Nacht habe ich gehustet. Ich bringe die Grippe einfach nicht weg. Nach wie vor geht es mir scheusslich: Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, entzündeter Hals. Das Wetter ist weiterhin bedeckt und regnerisch. Ich laufe ins Stadtzentrum, nochmals zur Kathedrale. An der Place des Gras ist ein Türsturz aus dem 12. Jahrhundert in der Wand eines Wohnhauses eingemauert worden. Weiter besuche ich das aus schwarzem Vulkangestein gebaute Hotel de Ville und dessen mit Trompe-d‘0euil bemalten Annexe Flechier. Im Maison du Tourisme kaufe ich einen Clermont Pass.

16.06.2018 Riom-Clermont-Ferrand

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Ich stehe spät auf und fahre nochmals nach Riom hinein. Der Samstagsmarkt wird gerade aufgestellt. Ich bummle durch den Markt, wobei mir auffällt, dass viele gebrauchte Kleider angeboten werden, billige Chinawaren sowie extrem teure Lebensmittel. Um zehn Uhr öffnet das Musée Mandet. Ich kaufe einen Eintritt, bin wegen dem Markt der einzige Besucher, weshalb mir die Angestellten ständig folgen. Bei den Silberwaren ist eine Kreation von Jean Nouvel (2003) und von Hubert LeGall, Miroir Romulus (2006) erwähnenswert.

15.06.2018 Vichy-Riom

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Regen, der auf das Dach trommelt, weckt mich. Keine guten Voraussetzungen für das umfangreiche Sightseeing, das ich heute geplant habe. So bleibe ich eine Stunde länger im Bett, streiche die Hälfte meiner heutigen Exkursionen und fahre nach Gannat. Dort besuche ich die Eglise Sainte-Croix de Gannat, den Tour Calixte Moulin und bummle etwas durch die Altstadt (im Regenkombi!). Das Museum in der Forteresse des Sires de Bourbon (17th/18th c.) ist geschlossen, doch der Schalter besetzt. So kriege ich zumindest einen Stadtplan.

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