07.07.2018 Finhaut-Thal

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  • By: lenel

Schon um sechs Uhr wache ich auf, mache mich reisefertig. Der Regen hat aufgehört, das Wetter ist schön, die Sonne scheint. Als ich in Finhaut an der Kreuzung stehe, entschliesse ich mich spontan, nach Emosson zu fahren, um den Staudamm zu besichtigen. So fahre ich auf den Col de la Gueulaz,von wo aus man den Stausee von Emosson im Morgenlicht steht. Weiterfahren kann man hier nicht, so fahre ich zurück nach Finhaut, wieder auf die Hauptstrasse und gelange über den Col de la Forclaz nach Martigny. Dort tanke ich auf. Von der Tankstelle her fahre ich in die falsche Richtung, doch nur ganz kurz, dann merke ich, dass dies hier nicht die Strasse nach Sion ist. Bis ich diese erreiche, muss ich durch ganz Martigny durch. Erst versuche ich es auf der Landstrasse, doch diese führt immer wieder durch Dörfer, wo die Geschwindigkeit beschränkt ist, und ich möchte heute zeitig ankommen. So nehme ich die Autobahn. Bis Sion ist die Autobahn mehr oder weniger fertig, danach nur noch kurze Teilstücke. In Mörel kann ich nachtanken. Trotz dem schönen Wetter ist es kalt. Ab Gletsch steigt die Passstrasse heftig an. Nachdem es trocken ist, kann ich kräftig Gas geben. Beim Aufstieg sehe ich einen historischen Aston Martin. Ich halte an und mache ein Foto. Auf der Passhöhe mache ich nur rasch die „Beweisfotos“. Zwei französische Veteranenautos mit Klappwohnwagen sind auch hier. , dann fahre ich weiter. Von Andermatt her steige ich auf den Oberalppass auf. Der Aufstieg ist leicht und rasch. Auf der Passhöhe mit dem roten Leuchtturm halte ich kurz an, doch es ist mir zu kalt, ich fahre weiter. In Disentis halte ich an, kaufe mir etwas zum Essen und tanke nach. Dann fahre ich zügig bis nach Chur. Dort geht’s wieder auf die Autobahn. An der Autobahnraststätte Rheintal schütte ich noch den Rest aus dem Kanister in den Tank, den Kanister kann ich eh entsorgen, da er undicht geworden ist. In Lustenau fahre ich raus, über die Grenze – der Zöllner fragt mich nach meinen Reiseplänen – und hole beim Lidl etwas zum Essen. Dann fahre ich heim nach Thal. Der Nachbar hat mir den Rasen gemäht. Doch die Hecke ist wild gewachsen, ich muss sie sofort stutzen. Nachdem ich noch das Oel gewechselt und den Scooter abgedampft habe, kann ich mit dem Versorgen meiner Ausrüstung beginnen.
*** Damit ist diese Reise abgeschlossen ***